Karfreitagsgottesdienst vom 15.04.2022 in Romanshorn

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Gottesdienstleitung: Lars Heynen

Musik: Daniel Engeli

Mesmerdienst: David Züllig

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Kollekte

Ökum. Projekt in der DR Kongo

Demokratische Republik Kongo: Genug zu essen und verantwortungsvoller Rohstoffabbau

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Trotzdem lebt über die Hälfte der Bevölkerung in extremer Armut.

Nach der Wahl des neuen Präsidenten Ende 2018 blieb das politische Umfeld fragil. Durch erneutes Aufflammen von Gewalt im östlichen Teil steckt das Land mitten in einer langwierigen und komplexen humanitären Krise. Der Abbau von Gold, Diamanten, Kupfer, Kobalt und anderen Rohstoffen verspricht Reichtum. Doch die Bevölkerung profitiert kaum davon. Umweltgesetze werden nicht eingehalten, verschmutzte Gewässer gefährden die Gesundheit aller, Gewinne werden ins Ausland verschoben. Die verbreitete Korruption trägt zur Instabilität des Landes bei. Wie stark die Armut verbreitet ist, zeigt sich daran, dass vier von zehn Kindern unter fünf Jahren chronisch mangelernährt sind.

Dank Fastenopfer und bfa lernen die Familien verbesserte Anbautechniken kennen. Mit organischer Düngung und einer sinnvollen Fruchtfolge wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten und die Produktion erhöht. Mit der Einführung von verbessertem Getreide- und Gemüsesaatgut und dank selbst angelegten Fischteichen erreichen die Familien eine ausgewogenere Ernährung. Spargruppen tragen dazu bei, dass die Mitglieder ihre Gesundheitskosten und Schulgelder bezahlen können. Kompetente Partnerorganisationen fordern zudem Menschenrechte und eine gute Regierungsführung. Regionalstellen einer Bischofskommission engagieren sich mit weiteren, von uns unterstützten Organisationen für einen verantwortungsbewussten Abbau von Rohstoffen. Sie machen Missstände publik und stellen konkrete Forderungen an Behörden und Unternehmen.

Was wir mit Ihrer Hilfe erreichen wollen:

    7’500 Personen verfügen über genügend reichhaltige Nahrungsmittel.

    620 Dorfgruppen verfügen über eine Solidaritätskasse, ihre Mitglieder können sich für Schul- und Gesundheitskosten gegenseitig aushelfen.

    In 2800 Haushalten verwalten Männer und Frauen gemeinsam das Haushaltseinkommen.

 

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